„Mehr als 100.000 Tote im Gaza-Krieg“, so ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts!


Im Westen, insbesondere in Deutschland und Österreich, genießt der Philister keinerlei Glaubwürdigkeit. Egal wie sehr er klagt und jammert, seine Beschwerden bleiben verdächtig. Er gilt als nichts weiter als ein armseliger, rückständiger Spießer, der am unteren Ende der Zivilisationsleiter vor sich hinvegetiert und dem die intellektuellen Mittel fehlen, seine Geschichte zu erzählen und sein Leid auszudrücken. Selbst seine simplen, arithmetischen Methoden zur Dokumentation seiner Opfer überzeugen den zivilisierten Weißen nicht mehr, der an komplexe Berechnungen, anspruchsvolle Gleichungen höherer Ordnung und fortgeschrittene statistische Methoden gewöhnt ist, wie sie von renommierten Forschungsinstituten und Fachzeitschriften veröffentlicht werden. Daher müssen wir demütig auf das letzte Wort des Westens, die Wohlwollenheit seiner Institutionen und das Mitgefühl seiner wissenschaftlichen Einrichtungen warten. Und wenn deren intellektuelle Ressourcen versagen, müssen wir geduldig auf eine neue Quantentheorie warten, die die Pleite der Philister entziffern kann.


https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-11/kriegstote-gazastreifen-opferzahlen-schaetzung

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das alternative Tableau

Gedanken zum Positionspapier des SPÖ-Bundesvorstands vom 5. Dezember 2025.

Campus Pigs Learn to Walk on Two Legs: